3:30 für Ihr Business
Praktische Anregungen auf den Punkt gebracht.Heute geht es um das Thema Medienbruch. Nun, manchmal ist ein Medienbruch sogar absichtlich herbeigeführt, beispielsweise wenn in Überraschungseiern von Ferrero ein Zettelchen mit einem Magic-Code für ein Web-Abenteuer beiliegt. Aber wie oft mutet man den Kunden einen unfreiwilligen Medienbruch zu, der mit zusätzlichem Aufwand und Frust verbunden ist? Ist Ihr Geschäftskonzept frei von solchen Haken und Ösen?
Betrachten Sie die folgenden Beispiele und überlegen Sie bitte einmal, was wohl vom Besucher gewünscht wird. Wie werden die sich dabei fühlen?
Beispiel 1
Beispiel 2
Nochmal Medienbruch. Vor einigen Tagen erfuhr ich von einer Sekretärin eines nicht gerade kleinen Unternehmens, die am Telefon auf die Frage von Interessenten, aber auch Journalisten "Was ist denn Gegenstand Ihres Unternehmens?" zur Antwort gab: "Da schauen Sie am besten auf unsere Webseiten!"
Und? Was meinen Sie zu solchen Aktionen?
Hier meine persönlichen Beobachtungen (ohne Anspruch auf "Korrektheit" ... es gibt hier wie immer kein richtig oder falsch, nur subjektive Eindrücke):
Und nun sind Sie dran. Wie sieht es bei Ihren mit offenen und versteckten Medienbrüchen aus? Haben Sie einmal überprüft, wo von Ihren Kunden, Partnern, etc. ein unnötiger Aufwand abgenötigt wird? Solche Medienbrüche sind immer ein Stolperstein in der Geschäftsbeziehung ... wie hoch der Prozentsatz derer ist, die den zusätzlichen Aufwand scheuen, lässt sich nicht genau bestimmt. Aber immer verlieren Sie dabei! Wie sieht es also bei Ihnen aus? Testen Sie es mal!
Machen Sie es Ihren Kunden ebenso schwer, Ihrer Dialogaufforderung nachzukommen? Medienbrüche gilt es – wo immer möglich – zu vermeiden.
Von Markus Stolpmann am 06.06.2002, 10:05, in more eStuff
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