27.04.2006
Google Desktop 3 deutsch
Die neue Version der Desktop-Suche von Google hat jetzt auch in der deutschen Fassung den Beta-Status verlassen. Google Desktop 3 durchsuch MS-Office-Dateien, PDF-, HTML- und Textdokumente sowie E-Mails von Outlook und Outlook Express. Kritik erntet das Programm, weil es nicht nur den lokalen Rechner durchsuchen kann, sondern auch entfernte Rechner. Dazu werden die Such-Indizes allerdings auf Google-Servern abgelegt. Das bedeutet zwar, dass man einen Rechner auch durchsuchen kann, wenn dieser offline ist ... aber z.B. die Electronic Fronier Foundation warnt nicht ganz zu unrecht vor Datenschutzrisiken. Unternehmen werden diese Version daher eher nicht einsetzen (oder die rechnerübergreifende Suche sperren).von Markus Stolpmann
12.03.2006
Web OS nach Web 2.0?
Derzeit ist Web 2.0 ein Modebegriff, der für einen neuen Internet-Hype steht ... obwohl selbst diejenigen, die diesen Begriff am lautesten verwenden, Web 2.0 kaum definieren können. Doch der nächste Stern steht schon am Himmel: Web OS lautet das neue Zauberwort...von Markus Stolpmann
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Aktuell auf Einkauf-und-Management.at
Mit Google Earth auf Entdeckungstour
Auf Astroseti.org wird berichtet, wie Google Earth und NASA World Wind helfen können, Asteroiden-Einschläge zu entdecken. Zwar geht aus dem Beitrag auch deutlich hervor, dass allein die Sichtung einer geologischen Formation noch nicht darauf schließen lässt, dass es sich wirklich um einen Einschlag handelt. Vielmehr sind zusätzliche geologische Untersuchungen vor Ort notwendig, um Klarheit zu schaffen.Aber das Beispiel zeigt deutlich, dass die breite Verfügbarkeit von Satellitenbildern ganz neue Möglichkeiten eröffnet: Privatpersonen können nach Asteroiden-Einschlägen fahnden oder virtuelle Urlaubsreisen planen, Studenten steht ein breites Spektrum an Daten für Diplomarbeiten zur Verfügung und immer mehr Startups entdecken die Daten als Basis für neue Serviceleistungen. Was jetzt noch fehlt ist der direkte Draht zu Personen vor Ort, damit diese ggf. durch weitere Recherchen Thesen bestätigen oder widerlegen können. Aber das ist mit Hilfe des Internets vielleicht nur eine Frage der Zeit.
von Markus Stolpmann
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03.03.2006
Affiliate-Programme: Bei Germanwings zahlen die Kunden
Verrückt: Eigentlich soll ein Affiliate- oder Partnerprogramm eine Win-Win-Situation sein: Der Anbieter liefert ein interessantes, transparentes Angebot, das der Affiliate-Partner bewirbt und dafür bekommt dieser für jede über den Empfehlungslink initiierte Transaktion eine Provision. Anders bei Germanwings: Dort werden jetzt die Provisionen quasi dem empfohlenen Kunden aufgeschlagen - Germanwings weist jetzt nämlich einen AIF genannten Buchungszuschlag aus, der "erhoben und gesondert zu dem angegebenen Flugpreis ausgewiesen wird bei der Vermittlung einer Internetbuchung durch einen Affiliate-Partner". Konkret heisst das, dass die Buchung bei Germanwings über einen Werbepartner automatisch 10 Euro pro Buchung teuerer wird als ohne den Affiliate-Partner ... was das Affiliate-Programm für Kunden wie Werbepartner ad absurdum führt, denn die direkte Buchung über die Germanwings-Website ist ja in jedem Fall für den Kunden günstiger. Wer sich so was wohl ausgedacht hat?
von Markus Stolpmann
02.03.2006
Upssss ... HTML-Entities im Videotext
Na so was... (gefunden im Videotext von RTL II Österreich)
von eD, das kleine eDings
01.03.2006
Fleißarbeit: Liste von Online-Generatoren bei Dr. Web
Kann ja mal nützlich sein: Dr. Web Weblog - Online Generatoren: Die Listevon Markus Stolpmann
PayPal mit neuem Bezahlsystem giropay
PayPal bietet eine weitere Zahlungsmethode an: giropay. giropay ist ein neu entwickeltes Online-Bezahlverfahren, bei dem die Käufer direkt auf ihr Online-Banking zugreifen und ihre Überweisung innerhalb weniger Sekunden abschließen können. Der Verkäufer erhält das Geld dabei umgehend auf sein PayPal-Konto gutgeschrieben. Mit der Einführung von giropay antwortet PayPal auf die große Beliebtheit der Online-Überweisung für Zahlungen im deutschen Internet. - Allerdings muss das vom Käufer genutzte Kreditinstitut giropay dafür unterstützen ... und das ist bislang nur ein Teil der Postnanken und der Sparkassen-Finanzgruppe.von Markus Stolpmann
PHP Application Framework Code Igniter veröffentlicht
von Markus Stolpmann
heise open gestartet
Mit heise open hat der Heise-Verlag einen neuen Webchannel mit dem Schwerpunkt Open Source im Unternehmenseinsatz gestartet. Der Verlag möchte mit dem neuen Angebot dem gestiegenen Interesse an dem Einsatz von Open Source in Unternehmen Rechnung tragen und Anwendern relevante Informationen für ihre Entscheidungen liefern.von Markus Stolpmann
Unnötige Aufforderungen
In Österreich ist seit 1. März 06 ein Zustand wieder hergestellt, der bis 2003 in aller Klar- und Deutlichkeit herrschte: Unbestellte E-Mail-Werbung ist wieder verboten und zwar auch Business-to-Business. Damit ist eine Unart abgestellt, die in den letzten Jahren überhand nahm, nämlich eben diese unverlangten E-Mails österreichischer wohlmeinender Versender, die Spam mit Direktmarketing verwechseln und mich mit Werbemails für Druckerpatronen, Foto-Datenbanken und Webdesign-Dienstleistungen fragwürdiger Qualität zuspammten. Das ist erfreulich.Unerfreulich sind hingegen die seit einigen Tagen massiv auftretenden Mails von Newsletterversendern, in deren Verteiler ich oft seit Jahren bin, man solle doch bitte das Abo erneuern oder irgendwelche neuen Zustimmungen geben.
Ich halte das für absolut überflüssig, denn jeder seriöse Newsletterversender hat diese Zustimmung ja. Wenn ich nun mein Abo nicht überall verlängere, hängt das eher weniger damit zusammen, dass mich der Letter nicht interessiert, sondern einfach damit, dass die Erneuerungslinks nicht funktionieren, die Websites kurz mal nicht erreichbar sind oder einfach daran, dass ich grade keine Lust und/oder Zeit habe, mich mit der Neuanmeldung zu beschäftigen, und diese Mails dann nach einem Tag aus meinem Blickfeld entschwunden sind.
Da tut sich so mancher überkorrekte Newsletterpublizist nun tatsächlich einen Bärendienst, und es wird die Erschütterung bei vielen groß sein, dass ihre Verteiler auf diese Weise nicht unerheblich schrumpfen werden, und zwar nicht nur um jene, die den Newsletter eh nie lesen, sondern es werden auch echte Interessenten verlorengehen.
Man muss nicht mal eine Alternative zu einer solchen Vorgehensweise vorschlagen, denn die Alternative ist ganz einfach: cool bleiben und solche Abo-Verlängerungsmails nicht versenden. Denn gerade jene, die das jetzt tun, halten sich eh schon immer an die Prinzipien des seriösen, weil erlaubten E-Mail-Marketings.
von Karina Matejcek






